Dedication to work is the fountain of learning  

 Hannah's message

Letztes Jahr war unglaublich aufregend für mich!

Ich komme aus Berlin und habe ein Auslandsjahr in England genauer gesagt in St.James verbracht. An meinem ersten Schultag in St.james war ich super nervös und gespannt was so auf mich zu kommt. Der Hauptgrund für meinen Aufenthalt in einem englischen Internat war, mein Englisch zu verbessern, aber ich war auch neugierig auf das Internatsleben und den Tagesablauf an sich an einer englischem Schule.

Jetzt weiß ich, dass ich mir gar nicht so viele Sorgen an meinem ersten Schultag hätte machen müssen, da ich gleich von Anfang an gut in meinem Jahrgang, der 12. Klasse, integriert wurde. Meine Sprachschwierigkeiten waren auch kein Problem, da die Schüler in St. James schon geübt im Erklären von Vokabeln, zur Not auch mit Händen und Füßen, sind.  Auch wenn St. James eine sehr internationale Schule ist, war außer mir kein anderer Deutscher dort, mal abgesehen von der Deutschlehrerin Mrs. Pawsey, worüber ich ehrlich gesagt sehr froh war, da ich anderenfalls mein Englisch vielleicht nicht in dem Maße verbessert hätte.

Nicht nur mein Englisch hat sich verbessert, ich habe auch das Gefühl, dass ich mich in den anderen Fächern, die ich in St. James belegt habe, sehr verbessert habe. Das kommt hauptsächlich durch die sehr kleinen Klassen hier an der Schule und die dadurch sehr ruhige und konzentriert Arbeitsatmosphäre. Besonders in Französisch habe ich den Unterschied zu meiner früheren Schule in Berlin gemerkt, da man natürlich eine Sprache viel einfacher mit 3 andern Schülern lernen kann als mit 26.

St. James bietet, auch wenn es nur eine sehr kleine Schule ist, auch viele Schulaktivitäten an. Eine der beliebtesten ist der Chor, geleitet von Mr. King, in dem ich auch mitgemacht habe. Ich muss sagen, dass ich meine Gesangsversuche im Chor echt genossen habe, was ich zu Anfangs nicht gedacht hätte.

Das Leben nach Schulschluss im Internat war auch sehr angenehm. Was den Vorteil hatte das jede ihr eigenes Zimmer hatte und die Atmosphäre im Haus erinnerte mehr an eine Wohngemeinschaft mit Freunden. Ich habe mich mit den Mädels super verstanden und Mrs. Brown unsere Hausmutter hat Trips z.B. nach York organisiert, sodass immer was an den Wochenenden los war.

Alles in allem habe ich meine Zeit in England echt genossen und ich bin fast schon ein bisher traurig wieder nach Deutschland zurückgehen zu müssen und all die Freunde, die ich hier gefunden habe verlassen zu müssen.